Mitgliedschaft

im LIONS CLUB LEIPZIG >Johann Sebastian Bach< erfordert persönliches Engagement aller Mitgliedern bei den gemeinsamen Aktivitäten. Die Wahrnehmung der Ziele und die Beachtung der ethischen_Grundsätze von Lions International sind dafür Grundvoraussetzungen.

Mitglieder werden nur auf Empfehlung durch zwei Bürgen aufgenommen. In der Regel wird nach einem dreimaligen Besuch der Clubabende der Interessent in die Clubgemeinschaft aufgenommen.

Möchten Sie Mitglied werden? Bitte kontaktieren Sie den Club-Präsidenten, den Club-Sekretär oder ein Ihnen bekanntes Lions-Mitglied!

Hier können sie noch mehr zur Geschichte und zum Programm des weltweit bekannten LIONS-Mottos "WE-SERVE-WIR DIENEN" erfahren.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziele von LIONS CLUB INTERNATIONAL


  • Den Geist gegenseitiger Verständigung unter den Völkern der Welt zu wecken und zu erhalten
  • Die Grundsätze eines guten Staatswesen und guten Bürgersinns zu fördern
  • Aktiv für die bürgerliche, kulturelle, soziale und allgemeine Entwicklung der Gesellschaft einzutreten
  • Die Clubs in Freundschaft, Kameradschaft und gegenseitigem Verständnis zu verbinden
  • Ein Forum für die offene Diskussion aller Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu bilden, ohne jedoch politische Fragen parteiisch und religiöse Fragen unduldsam zu behandeln
  • Einsatzfreudige Menschen zu bewegen, der Gemeinschaft zu dienen, ohne daraus persönlich materiellen Nutzen zu ziehen; Tatkraft und vorbildliche Haltung in allen beruflichen und persönlichen Bereichen zu entwickeln und zu fördern


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ethische Grundsätze von LIONS INTERNATIONAL

 

  • Ich werde das Ansehen meines Berufsstandes in meinem persönlichen aktiven Handeln fördern und so beachten, dass ich mit Recht in dem Ruf stehe, etwas geleistet zu haben.
  • Ich will mich dabei erfolgreich um einen mir zustehenden angemessenen Gewinn bemühen. Dieses Ziel werde ich jedoch nicht zu Lasten meiner Selbstachtung durch Wahrnehmen eines unlauteren Vorteils oder fragwürdiger Handlungen anstreben.
  • Ich werde um des eigenen Vorteils willen nicht die Existenz eines anderen gefährden. Meinen Geschäftspartnern gegenüber will ich loyal sein und mir selbst treu bleiben.
  • Wann immer ein Zweifel an der Korrektheit und moralischen Integrität meiner Einstellung oder meines Verhaltens gegenüber meinen Mitmenschen entsteht, werde ich mich selbstkritisch prüfen.
  • Ich betrachte die Freundschaft als Ziel, nicht als Mittel zum Zweck. Ich bin mir bewusst, dass wahre Freundschaft nicht erwiesener Dienste wegen besteht. Sie fordert nichts, nimmt jedoch Freundschaftsdienste im selben Geiste an, in dem sie geleistet wurden.
  • Ich werde mir stets meiner Verpflichtungen als Staatsbürger gegenüber meinem Land und der Gesellschaft bewusst bleiben und in Wort und Tat loyal zu ihnen stehen. Im Rahmen meiner Möglichkeiten werde ich sie mit persönlichem Engagement und finanziellen Mitteln bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützen.
  • Ich werde meinen Mitmenschen helfen, indem ich den Unglücklichen mit Trost, den Schwachen mit Tatkraft und den Bedürftigen mit meinen wirtschaftlichen Mitteln beistehen.
  • Ich werde behutsam sein mit meiner Kritik und freigebig mit meinem Lob, ich will mich bemühen, aufzubauen und nicht zu verletzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LIONS CLUBS - weltweit und vor Ort aktiv!

„WE SERVE - WIR DIENEN“ ist Motto und Programm der Lions


Eine Vision für die Welt

Heute in 186 Ländern der Erde vertreten – Einsatz für humanitäre Ziele: Lions Clubs International (LCI) wurde am 7. Juni 1917 von dem amerikanischen Kaufmann Melvin Jones in Chikago gegründet. Seine Idee war es, aus den damals in den USA bereits zahlreich bestehenden sozialen Clubs eine internationale Organisation zu formen. Unter dem Motto „WE SERVE - WIR DIENEN“ wollten sich die Lions – wie sie sich nannten -weltweit für die Unterstützung Not leidender Menschen einsetzen. Jones war überzeugt, dass die Wirkung des sozialen Engagements durch eine Bündelung der Aktivitäten einzelnen Clubs erhöht werden könnte. Seine Vision stieß auf ein so positives Echo, sodass bereits 1920 Lions Clubs in Kanada. Mexiko, Südamerika und China gegründet werden konnten. Damit war der Grundstein für die weltweite Arbeit der Lions gelegt. Der erste deutsche Lions Club wurde am 5. Dezember 1951 in Düsseldorf gegründet.

In 186 Ländern der Erde gibt es inzwischen 45 000 Lions Clubs mit über 1,4 Millionen Mitgliedern. Allein den 1200 deutschen Lions Clubs gehören 40 000 Männer und Frauen an. In den neuen Bundesländern sind seit der Wiedervereinigung insgesamt 200 Clubs mit über 5 000 Mitgliedern entstanden.

Längst für Frauen offen...

Während Lions Clubs International zu Gründerzeiten ausschließlich Männern vorbehalten war, sind seit 1987 auch Frauen als Mitglieder willkommen. In Deutschland entstanden seitdem 40 Damenclubs sowie 150 gemischte Clubs. Ansonsten blieb das Prinzip von Lions Clubs International seit der Gründung unverändert: In den Clubs treffen sich Männer und Frauen aus den unterschiedlichsten Berufszweigen meist zweimal Mal im Monat zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Diese so genannten Clubabende, bei denen meist ein Mitglied über ein aktuelles Thema referiert, werden begleitet von kulturellen und sozialen Aktivitäten. Deren Erlöse werden für bedürftige Menschen bzw. für nationale und internationale Hilfsprojekte gespendet. Viele Clubs besitzen im Sinne der Völker-verständigung einen oder mehrere ausländische Partnerclubs, mit denen regelmäßig gemeinsame Exkursionen und Aktivitäten durchgeführt werden.

Die ca. 1200 deutschen Lions Clubs sind in 15 selbstständige Regionen (Districts) aufgeteilt. An der Spitze jedes Districts steht der für jeweils ein Jahr gewählte Governor. Nach den internationalen Bestimmungen bilden die 15 Governor den Governorrat, das höchste Beschlussgremium auf Bundesebene. Oberstes Organ ist die Gesamt-Distrikt-Versammlung, die aus den Delegierten aller deutschen Lions Clubs besteht. Getreu dem Motto "WE SERVE- WIR DIENEN“ engagieren sich Lions vor allem dort, wo das soziale Netz des Staates Löcher hat. Sie unterstützen beispielsweise Altenheime und Krankenhäuser, setzen sich für lokale Umwelt- und Jugendprojekte ein, organisieren Spendenaktionen für Erdbeben- oder Kriegsgebiete, fördern Projekte in Entwicklungsländer und sorgen für die Erhaltung von Kulturdenkmälern. Hinter allen Vorhaben steht der Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe. Als größte Serviceorganisation der Welt ist Lions auch eine der größten Nichtregierungsorganisationen und offiziell den Vereinten Nationen angeschlossen.

Jugendförderung als Schwerpunkt

In der Jugendförderung sehen die Lions einen Schwerpunkt ihrer Aktivitäten. Die Programme „Klasse2000“ zur Gesundheitsvorsorge und Suchtprävention an Grundschulen sowie „Lions Quest - Erwachsen werden“ zur Persönlichkeitsentwicklung von 10- bis 15-jährigen werden an vielen Schulen in Deutschland erfolgreich eingesetzt. In den 150 Leo Clubs in Deutschland treffen sich junge Leute unter 30, um im Sinn von Lions gesellschaftlich aktiv zu werden.

Übrigens: Lions haben wenig mit Löwen gemeinsam. Lions ist eine Abkürzung der englischen Begriffe „Liberty, Intelligence, Our Nations Safety“. Auf Deutsch darf man das heute interpretieren als „Freiheit des Geistes und Weisheit des Handelns zum Wohl ergehen aller Länder dieser Erde“. Auch eine andere Deutung kursiert bei den deutschen LIONS:

LEBEN ist oHNE NÄCHSTENLIEBE sINNLOS“